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der Komischen Oper Berlin

Herzlich willkommen im Pressebereich der Komischen Oper Berlin, hier finden Sie alle Informationen zu unseren Veranstaltungen und Produktionen.

Aktuelle Pressemitteilungen

Von Berlin über New York nach Hollywood führt die Reise im Sinfoniekonzert unter der Leitung von Kristjan Järvi. Endpunkt des Programms bildet Richard Strauss’ im Vergleich zu seinen übrigen Werken selten gespielte Symphonia domestica, die zwischen 1902 und 1903 in seiner Zeit als Preußischer Hofkapellmeister in Berlin entstand und 1904 in der New Yorker Carnegie Hall uraufgeführt wurde. Weiter geht es nach Hollywood. Dort konnten die beiden anderen Komponisten des Abends große Erfolge feiern und für ihre Filmmusiken jeweils gleich mehrere Oscars einheimsten: Max Steiner – übrigens ein Schüler von Richard Strauss – und Erich Wolfgang Korngold.
King Kong, Casablanca – jeder kennt die Titel, der Name des Mannes aber, der ihre Soundtracks schrieb, ist für viele wie »vom Winde verweht« – Max Steiner. Seine Filmmusiken zu Vom Winde verweht und King Kong und die weiße Frau erreichten Platz 2 und Platz 13 in der vom American Film Institute (AFI) herausgegebenen Liste der 25 größten Filmmusiken aus 100 Jahren. Steiner war der erste, der 1933 in King Kong und die weiße Frau Dialog mit Musik unterlegte. Im Konzert sind Ausschnitte aus seiner Musik zu Gangster in Key Largo (1948) zu erleben, arrangiert in einer hier erstmals zu hörenden Suite des Komponisten Charles Coleman (*1968). Neben Steiner gilt Erich Wolfgang Korngold, dessen Musik zu Robin Hood, König der Vagabunden übrigens auf Platz 11 der bereits erwähnten Liste des AFI rangiert, als Wegbereiter groß orchestrierter Hollywood-Filmmusik. Der Star-Violinist und fünffache Echo-Preis-Gewinner Daniel Hope interpretiert Korngolds Konzert für Violine und Orchester in D-Dur. Das zwischen 1937 und 1945 entstandene Konzert, in dem Korngold teils mit Themen aus seinen zeitgleich entstandenen Filmmusiken arbeitete, zeigt, wie sehr er sich bemühte, sich auch jenseits seiner erfolgreichen Arbeit für die Leinwand auch einen Namen im Konzertsaal zu machen.

Wiederaufnahme: Donnerstag, 6. April 2017 | 19:30 Uhr
(im Anschluss After Show Lounge)

Nach der erfolgreichen Premierenserie kehrt Heute Nacht oder nie mit den Geschwistern Pfister an die Komische Oper Berlin zurück. Gemeinsam mit Stefan Kurt und den Ensemblemitgliedern Mirka Wagner, Johannes Dunz und Christoph Späth lassen Christoph Marti, Tobias Bonn und Andreja Schneider auf der Vorbühne die Berliner Kabarett-Revue der Weimarer Republik wieder auferstehen. In der Hommage an den jüdisch-russischen Komponisten Mischa Spoliansky erwecken sie in Episoden typische Berliner Charaktere der Zwanziger Jahre satirisch zu neuem Leben: Hier verzehrt sich die Hure vergebens nach dem steinreichen Verflossenen und tröstet sich flugs mit der besten Freundin. Dort findet der adrette Brünette ganz modern per Annonce seine vielleicht nicht ganz so konstante Constanze aus Spandau … Sie alle und der typisch kodderschnauzige Berliner Taxifahrer warten gespannt auf das, was passiert – heute Nacht oder nie!

Der pikante Song »Wenn die beste Freundin« darf in dieser Nummernrevue ganz im Geiste der »Wilden Zwanziger« ebenso wenig fehlen wie der laszive Boston-Waltz »Morphium«, den Anita Berber skandalös vertanzte, und eben der Welthit »Heute Nacht oder nie«, Spolianskys »Eintrittskarte« ins britische Exil. Unentdeckte Perlen seiner übrigen Schaffensphase vervollständigen das musikalische Bild, allesamt opulent arrangiert für großes Orchester. Die Leitung des Orchesters der Komischen Oper Berlin übernimmt wieder Kai Tietje.

10 Premieren zum runden Geburtstag, darunter 2 Wiederbegegnungen mit Titeln legendärer Felsenstein-Produktionen, 2 Uraufführungen und 4 Musiktheater-Meilensteine des 20. Jahrhunderts

Vor 70 Jahren gründete Walter Felsenstein die Komische Oper als einen Ort, an dem sich Musiktheaterschaffende nicht einfach auf die reiche Operntradition verlassen, sondern sie hinsichtlich ihrer Aktualität und Zukunftsfähigkeit immer wieder aufs Neue befragen. Auch in der Jubiläums-Spielzeit 2017/18 setzen Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky und die Geschäftsführende Direktorin Susanne Moser mit ihrem Team diesen Anspruch wieder in einem vielfältigen Programm um – mit besonderen Akzenten zum 70. Geburtstag. Von Barockoper über Operette und Musical sowie musikalische Meilensteine der Opernliteratur des 20. Jahrhunderts bis hin zur Kinderopern-Uraufführung, mit Werken von Georg Friedrich Händel bis Philip Glass, von Jacques Offenbach bis Jerry Bock, von Claude Debussy bis Dmitri Schostakowitsch, inszeniert von herausragenden Regisseuren unserer Zeit ebenso wie von Regie-Newcomern.

Premieren

Der 70. Geburtstag wird nicht nur mit einer großen Geburtstagstorte am 3. Dezember, sondern auch mit zwei Jubiläumsproduktionen gefeiert: Zwei Werke, die in legendären Felsenstein-Inszenierungen Erfolge feierten, kehren als Neuproduktionen zurück. Barrie Kosky inszeniert Jerry Bocks Musical Anatevka mit Yehuda Almagor und Dagmar Manzel in den Hauptrollen und der Theaterzauberer Stefan Herheim präsentiert Jacques Offenbachs Operette Blaubart in einer deutsch-französischen Neufassung. Insgesamt neun szenische Premieren und eine konzertante stehen auf dem Spielplan, darunter mit Pelléas et Mélisande und Die Nase (beides inszeniert von Barrie Kosky), Die Gezeichneten (inszeniert von Calixto Bieito) und Philip GlassSatyagraha (inszeniert von Sidi Larbi Cherkaoui) eine Serie von vier einzigartigen und herausragenden Werken des 20. Jahrhunderts. Zudem wird es zwei Uraufführungen geben: Die Bremer Stadtmusikanten, eine neue deutsch-türkische Kinderoper, und eine Produktion mit Mezzo-Star Anne Sofie von Otter, dem Schauspieler Wolfram Koch und Liedern der 1920er und 30er Jahre. Märchen im Grand-Hotel (mit Max Hopp unter der Musikalischen Leitung von Adam Benzwi) eröffnet einen fünfteiligen Zyklus konzertanter Operetten von Paul Abraham – und schärft das Profil im Bereich Musiktheater der 1920er und 30er Jahre weiter. Mit Händels Semele wird die Serie von Barockopern fortgesetzt und im November gibt es eine Neuauflage des erfolgreichen Stummfilmfestivals Kino Varieté.

Repertoire und Konzerte

Nach längerer Pause gibt es ein Wiedersehen mit Calixto Bieitos Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail und Stefan Herheims Xerxes. Im Repertoire sind u. a. die Erfolgsproduktionen Die Perlen der Cleopatra, Il barbiere di Siviglia und Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges aus der laufenden Spielzeit zu erleben sowie Jewgeni Onegin, Die schöne Helena und natürlich die weltweit gefeierte Zauberflöte. In einer Spielzeit 2017/18 begrüßt das Haus zwei profilierte Kapellmeister: Ivo Hentschel und Jordan de Souza.
Bei den Sinfoniekonzerten freut sich das Orchester der Komischen Oper Berlin auf Solist*innen und Dirigenten wie Fazıl Say, Mischa Maisky, Daniel Hope, Nicola Benedetti, Christoph Eschenbach, Kristjan Järvi sowie Katia und Marielle Labèque.

Projekte »Jung« und »Selam Opera!«

Auch über die deutsch-türkische Kinderopern-Uraufführung hinaus setzen »Komische Oper Jung« und das interkulturelle Projekt »Selam Opera!« ihre erfolgreiche Arbeit fort und bereichern die bestehenden Projekt-Teile u. a. durch den »Berliner Sing Along« und die »Pop-up-Opera«. Jährlich kommen rund 40.000 Kinder und Jugendliche aus Berlin und Brandenburg und aus allen Communities in die Vorstellungen der Komischen Oper Berlin. Der Anteil erwachsener Besucher*innen nicht-deutscher Herkunft liegt bei nahezu 10 %.

Vorverkaufsbeginn und Streamings

Der allgemeine Vorverkauf für die Spielzeit 2017/18 beginnt am 31. März 2017 um 11 Uhr. Auch in der neuen Spielzeit streamt das Haus wieder drei Premieren live und kostenlos im Internet (Pelléas et Mélisande am 15.10.2017, Die Gezeichneten am 21.1.2018 und Blaubart am 17.3.2018). Mehr als 185.000 Menschen konnten bisher mit den Streamings der letzten und der laufenden Spielzeit erreicht werden. 

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Dr. Andrea C. Röber
Pressesprecherin
Komische Oper Berlin
Stiftung Oper in Berlin

Behrenstraße 55-57 
10117 Berlin 

Telefon: +49 (0)30 202 60 370 
Fax: +49 (0)30 202 60 366
E-Mail: a.roeber@komische-oper-berlin.de
Die Komische Oper Berlin gilt seit ihren Anfängen als wegweisend in Sachen innovatives Musiktheater. In den 1920er Jahren prägte sie als Operetten- und Revuetheater die Berlinerische und damit internationale Unterhaltungsszene. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von Walter Felsenstein wiedereröffnet. Sein Konzept, das Oper als Musik-Theater sah, galt und gilt als revolutionär. Zahlreiche Künstlerkarrieren nahmen hier ihren Anfang, u. a. die von Harry Kupfer, Otto Klemperer, Kurt Masur, Yakov Kreizberg und Kirill Petrenko sowie vieler Sängerinnen und Sänger, die heute weltweit Erfolge feiern können.

Der Premiere von Aribert Reimans Oper Medea gehen 4 Backstage-Termine voran. Gespräche mit Komponist, Dirigent und Künstlern der Produktion! Alle Termine finden Sie hier ...
Wir bieten spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Weitere Informationen ...
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]
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Don Juan – der Inbegriff des Verführers inspirierte Mozart zu einer seiner einflussreichsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem. Eine Steilvorlage für Herbert Fritsch, den Meister des theatralen Wahnwitzes, dessen hochmusikalischer Inszenierungsstil wie geschaffen ist für dieses »heitere Schauspiel« über tödliche Leidenschaften.